frailty index

- Standardisierung von altersbedingten Funktionsverlusten
Das Altern beginnt bereits bei der Zeugung eines jeden Lebewesens. Doch auf die Frage, warum man altert, gibt es bis heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Theorien, die keine wissenschaftlich akzeptierte und umfassende Antwort liefern. Dabei wird der Alterungsprozess seit langem unter physiologischen, psychologischen, sozialen und kulturellen Aspekten erforscht.

In meiner Arbeit sind Erkundung und Simulation die Grundlage einer Vision des eigenen Alterns. Beobachtung von spezifischen Vorgängen formt ein subjektives Konstrukt des Phänomens. Dabei entsteht der Versuch, den vermeintlich negativ besetzten Begriff des Alterns zu entschärfen und zu entschleunigen.

Die latente Skurrilität in den Bildern verweist auf eine Ambivalenz, die jedem Alterungsprozess zueigen ist. Das Medium der Fotografie wird hier als Vision genutzt – und nicht als Bestandsaufnahme gegenwärtiger oder vergangener Realitäten.